Marienplatz: mehr als das Postkartenmotiv
Beginnt mit 20–30 Minuten auf dem Marienplatz. Sucht euch einen angenehmen Platz außerhalb des größten Gedränges und vergleicht Altes und Neues Rathaus. Entdeckt Mariensäule und Fischbrunnen. Sucht ein kleines Detail, das euch im Gedächtnis bleibt: ein Gesicht, ein Tier oder ein Muster über den Köpfen.
Kinder können ihr Fundstück zeichnen, ohne gegen die Uhr zu suchen. Wer die Fassaden nicht sehen kann, bekommt eine konkrete Beschreibung und entscheidet selbst, was als Nächstes interessant ist. Der Platzbesuch kostet nichts. Turmbesichtigungen und Führungen sind zusätzliche Angebote mit eigenen Bedingungen.
Hofgarten: die Pause wird zum Programmpunkt
Geht nur dann weiter zum Hofgarten, wenn euch die Strecke gut passt. Nutzt eine genaue Karte oder plant die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln separat. Im Garten genügt eine kleine Runde. Die Bögen des Pavillons und die sternförmig angeordneten Wege laden dazu ein, Muster zu entdecken.
Setzt euch hin, bevor ihr müde werdet. Zeichnet einen Baum, hört auf Schritte oder vergleicht den Garten mit dem belebten Platz. Der Eintritt ist frei. Die Schlösserverwaltung nennt Asphalt und befestigten Kies sowie ungefähr fünf Zentimeter hohe Übergänge zwischen Arkaden und Garten. Eine durchgehend geprüfte stufenlose Route ist das nicht.
Englischer Garten: ein kleiner Ausschnitt reicht
Wenn ihr noch Zeit im Grünen verbringen möchtet, wählt einen kleinen Teil des Englischen Gartens. Legt vorher fest, wo ihr umkehrt, und berücksichtigt den Rückweg. Der Park ist ein eigenes Ziel und keine Abkürzung, mit der ihr sämtliche Markierungen auf der Karte abhaken müsst.
Nehmt eine Kleinigkeit zu essen mit und sucht einen geeigneten Platz für eine Pause. Beachtet Schilder und andere Gäste. Um den Park zu genießen, müsst ihr nichts im Biergarten kaufen. Haltet mit Kindern Abstand zu schnell fließendem Wasser. Eine kurze Runde ist genug; die vollständige Durchquerung gehört nicht zu diesem Vorschlag.
