Mit einem kurzen Besuch im Hofgarten beginnen
Sucht zuerst einen Ort für eine Pause und entscheidet dann über die Gehstrecke. Die Schlösserverwaltung nennt für den Hofgarten Sitzmöglichkeiten, wenige Steigungen, Asphalt und befestigten Kies. Übergänge von den Arkaden zum Garten können ungefähr fünf Zentimeter hoch sein. Nässe, vorübergehende Hindernisse und freie Sitzplätze müsst ihr am Besuchstag selbst berücksichtigen.
Vielleicht hört ihr zehn Minuten lang den Geräuschen am Pavillon zu, geht eine kleine Runde und macht danach Schluss. Denkt bei jedem Stück Hinweg auch an den Rückweg. Es geht darum, etwas Interessantes wahrzunehmen, nicht darum, einen von anderen festgelegten Rundweg vollständig abzugehen.
Bei Interesse eine Geschichte im Museum entdecken
Das Jüdische Museum München ist eine mögliche Alternative für drinnen. Es nennt Aufzüge, ausleihbare Rollstühle und Rollatoren, eine barrierefreie Toilette sowie ausgewählte tastbare Objekte. Fragt das Personal, welche Gegenstände und Vermittlungsangebote zu euch passen. Unterstützung an einem Exponat ist nicht gleichbedeutend mit einer gebuchten Führung mit Audiodeskription.
Wählt einen kleinen Teil der Sammlung und lasst euch Zeit. Unsere vorgeschlagenen 60–90 Minuten enthalten eine Pause; ihr könnt jederzeit kürzen. Üblicherweise ist dienstags bis sonntags geöffnet, mit Ausnahmen an religiösen Feiertagen. Prüft das Datum vor einer gesonderten Fahrt vom Garten und klärt den Weg zwischen Haltestelle und Museumseingang.
Die Anfahrt gehört zur Planung dazu
Beim MVV gibt es eine langsamere Gehgeschwindigkeit in den Einstellungen und eine Fahrplanauskunft als Textversion. So könnt ihr realistischere Umsteigezeiten einplanen. Prüft anschließend den aktuellen Aufzugstatus beim zuständigen Betreiber. Ein im Stationsplan eingezeichneter Aufzug kann am Reisetag ausfallen. Legt die Rückfahrt vor der Hinfahrt fest.
Für den Münchner Bus-und-Bahn-Begleitservice sind Anfragen im Voraus nötig; die Begleitung muss bestätigt werden. Prüft Einsatzgebiet, Zeiten und Buchungsfrist, bevor ihr damit plant. Fragt auch beim Ziel nach Sitzplätzen, Toilettenzugang und gewünschter Unterstützung. Die Angabe „barrierefrei“ beantwortet nicht automatisch jede persönliche Frage.
